By Dr. med. Fred Sesto (auth.), Dr. med. Fred Sesto (eds.)

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Lungenembolien sind seltener. Als begünstigende Faktoren sind zu erwähnen: - Vorliegen einer Mitralstenose (an erster Stelle), - großer Vorhof, - schwache Pumpleistung des Myokards. Alle diese Faktoren begünstigen auch das Auftreten von intrakavitären Thromben als Folge eines langsamen Blutflusses. Infolge anhaltend unregelmäßiger Kontraktionen und der Erregungsausbreitung können sich von intrakavitären Thromben Emboli lösen und im großen oder kleinen Kreislauf zu Embolien meist kleinerer Gefäße führen.

Als erwünscht kann eine QT-Verlängerung durch Antiarrhythmika angesehen werden, die die Dauer des Aktionspotentials ausgeprägt verlängern, z. B. Amiodaron. Als unerwünscht erwies sich eine QTVerlängerung, wenn sie als ein potentieller Indikator für den plötzlichen Herztod bei Patienten mit ischämischer Herzkrankheit auftritt. Verlängerungen der QT-Zeit bei Koronarkranken sind auf Störungen der Repolarisation zurückzuführen, die als Folge einer inhomogenen Leitungsgeschwindigkeit auftreten. Im klinischen Jargon spricht man von einer inhomogenen Repolarisation bzw.

Neben den ischämiebedingten Verlängerungen der QT-Zeit gibt es auch kongenitale Verlängerungen wie beim Jervell- und Lange-Nielsen-Syndrom und beim Romano-Ward-Syndrom, die mit einer Dysfunktion des autonomen Nervensystems einhergehen und Ursache gravierender oder potentiell tödlicher Arrhythmien sein können. Gegenwärtige Ergebnisse lassen vermuten, daß diese Arrhythmien infolge einer Dispersion der Repolarisation entstehen und durch emotionale bzw. psychische Alterationen ausgelöst werden können.

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