By Rainer Olliges

Dieses Buch beschäftigt sich mit wirtschaftlichen thoughts- und Diffusionsprozessen. Aus dem Blickwinkel der evolutorischen Ökonomik heraus wird der technische Fortschritt formal abgebildet. Aus einer kritischen Auseinandersetzung mit den Denkmustern der evolutorischen Ökonomik ergibt sich dabei die Notwendigkeit, Populationen als Grundlage von formalen Modellen zu wählen. Eine Diffusion ist dann als Durchsetzung einer Verhaltensänderung innerhalb einer inhabitants darzustellen. Als eine geeignete Methode hierzu werden die genetischen Algorithmen beschrieben. Sie sind Grundlage für einige Modellsimulationen in statischen und dynamischen Umwelten und auf verschiedenen Märkten.

Show description

Read Online or Download Abbildung von Diffusionsprozessen: Versuch einer formalen Modellierung in der evolutorischen Ökonomik mit Hilfe von genetischen Algorithmen PDF

Best german_8 books

Internationale Beziehungen im Cyberspace: Macht, Institutionen und Wahrnehmung

​Der our on-line world gilt als Domäne der Gesellschaftswelt. Kleine Hackergruppen führen „Cyberkriege“, „Cyberdissidenten“ machen „Revolutionen“ und „virtuelle Gemeinschaften“ transzendieren die politische Geographie. Mischa Hansel relativiert derlei radikale Transformationserwartungen und macht für den tatsächlichen Einflussverlust der Staaten vor allem deren mangelnde Kooperationsbereitschaft verantwortlich.

Extra info for Abbildung von Diffusionsprozessen: Versuch einer formalen Modellierung in der evolutorischen Ökonomik mit Hilfe von genetischen Algorithmen

Example text

Aussagen über die Qualität von Neuerungen können folglich nicht getroffen werden. Die Modelle der evolutorischen Ökonomik enthalten in zweifacher Hinsicht Indeterminiertheiten. Die Wirtschaftssubjekte sind in ihrer Entscheidungsfindung Unsicherheiten ausgesetzt1 5 und das Ergebnis dieses Prozesses ist für den Forscher zumindestens qualitativ und zeitlich nicht vorhersehbar. Als weitere Ursache von Indeterminiertheit kann die Emergenz angesehen werden. Hierunter versteht MAYR das Phänomen, "daß sich die Eigenschaften des Ganzen nicht (und zwar nicht einmal in der Theorie) aus einer auch noch so vollständigen seIlschaftssystems ist.

Existierende Phänotypen werden dabei nicht modifiziert. Verändert werden nur die Anteile der Merkmalsträger jedes Merkmals an der Population. Die Selektion ist eng mit dem Begriff der "Fitness" verbunden. 84 Er bezeichnet die Erwartung, daß sich die Eigenschaften des Phänotyps in einem gegebenen Zeit intervall in der Population ausbreiten. "Fitness" kann nicht einfach als Überlebensfähigkeit definiert werden, da damit eine Tautologie geschaffen wäre: Überleben werden die In80FABER und PROOPS heben gerade die Trennung in Geno- und Phänotyp als charakteristische Eigenschaft der biologischen Evolution hervor und übertragen diese Sichtweise auch auf Physik und Ökonomie [FaPr89].

31 ökonomische Veränderung Phase Optimierung 1. Ursprung 2. Dauerhaftigkeit Rationalität (einschI. optimierender Imitation) 3. Selektion Evolution biologische Veränderung Zufall Zufall (Mutation, Rekombination, genetische Drift) Trägheit + nichtoptimierende Imitation Reproduktion wettbewerbliehe Selektion DARWINsche Selektion (relative Fertilität und Mortalität) Tabelle 1: Phasen im Veränderungsprozeß (in Anlehnung an [Matt84, 98]) ein PARETo-Optimum nach sich. Dieses muß sich in evolutorischen Prozessen, in denen die erwartete Überlebensfähigkeit maximiert wird, nicht notwendig einstellen.

Download PDF sample

Rated 4.73 of 5 – based on 14 votes